Pflege-Info

In diesem Bereich erhalten Sie aktuelle Informationen – die Ihnen helfen die Pflege und Betreuung Ihrer Angehörigen weiter zu verbessern.

 

Pflegestärkungsgesetz II

In den Medien haben Sie sicher schon erfahren, dass die Pflegereform planmäßig in Kraft getreten ist. Die wichtigste Änderung in diesem Jahr, ist die bessere Beratung. So haben nun auch Angehörige Anspruch darauf, dass sie zu ihren Fragen rund um die Pflegeversicherung kompetent beraten werden. Dafür können sie sich an Pflegestützpunkte, Pflegekassen, Pflegeberater oder an uns wenden. Die kosten für diese Beratung übernimmt die Pflegekasse.

Ab dem 01.01.2016 wird das Pflegegeld für 6 Wochen, statt wie bisher 4 Wochen, in halber Höhe weitergezahlt, wenn ein pflegender Angehöriger z. B. auf Grund einer eigenen Erkrankung nicht pflegen kann und Ersatzpflege notwendig ist. Ebenfalls erweitert wurde der Anspruch auf das halbe Pflegegeld, wenn ein pflegebedürftiger Mensch vorrübergehend in einer stationären Kurzzeitpflegeeinrichtung versorgt wird.Hier sind es ab 01.01.2016 acht Wochen, statt wie bisher 4 Wochen.

 

 

 

Verhinderungspflege

Die meiste Pflegearbeit wird durch Angehörige, Nachbarn oder Freunde erbracht. Deren Hilfe ist kaum zu ersetzen, auch wenn der Pflegedienst beim Pflegebedürftigen mit im Einsatz ist. Zur zeitweiligen Entlastung der privaten Pflegepersonen gibt es die Verhinderungspflege   nach §39SGB XI. Dem zu Pflegenden stehen ab 01.01.2015  jährlich 1.612,00 Euro an Sachleistung zur Verfügung, wenn er mindestens 6 Monate gepflegt wurde. Wie viel  Budget noch zur Verfügung steht, kann man bei der zuständigen Pflegekasse erfragen oder man beauftragt den Pflegedienst. Fragen ? Sprechen Sie uns an.

Infos unter: www.pflege-durch-angehoerige.de

 

 

Kosten für Haushaltshilfe & Pflege über Steuer absetzen

Wer nicht als pflegebedürftig eingestuft ist, aber Unterstützung im Alltag braucht, kann vieles als haushaltsnahe Dienstleistung bei der Einkommenssteuer geltend machen. Zum Beispiel eine Putzfrau oder  eine Haushaltshilfe die kocht oder einkauft. Um diesen Steuervorteil zu nutzen, muss der Pflegebedürftige eine Rechnung erhalten und diese per Überweisung bezahlen.

Infos unter :  www.finanztip.de/haushaltsnahe-dienstleistungen

 

 

 

 

 

 

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